Lösungsorientierte Kurztherapie

Klassisches Vorgehen analysiert Probleme,
um sie zu bearbeiten.
Lösungsorientiertes Vorgehen erarbeitet Visionen,
um sie zu verwirklichen.

Ein Problem erfüllt meist eine bestimmte Funktion in einem bestimmten Lebenskontext und ist ein Ausgangspunkt für notwendige Veränderung. Viel entscheidender als die Frage nach seiner Ursache ist deshalb die Frage nach dem Wesen dieser Veränderung – und diese hat nicht notwendig etwas mit der Beschaffenheit des Problems zu tun.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit gemeinsam darauf lenken, was für Sie hier und heute wichtig, wünschenswert, möglich und machbar ist, um zur Lösung zu gelangen, wird Raum entstehen für ein kreatives Vorgehen in kleinen, wirkungsvollen Schritten.

Im Fokus steht dabei die (Wieder-)Entdeckung Ihrer persönlichen Ressourcen, jener Kompetenzen, die Sie bislang nur wenig genutzt haben, verborgener Fähigkeiten und kostbarer Eigen-Arten. Denn diese sind der Stoff, aus dem Sie Kraft und Mut schöpfen werden, um Ihre Lösungsvisionen zu verwirklichen.

Die von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg entwickelte Lösungsorientierte Methode nutzt Elemente und Erkenntnisse aus der systemischen Therapie, der Hypnotherapie, dem Konstruktivismus, der Kommunikationsforschung und der aktuellen Forschung zur Neuroplastizität des Gehirns. Sie bekennt sich zur Einfachheit. Ihr Ziel ist es, „das, was der Klient mitbringt, zu nutzen, um seine Bedürfnisse in der Weise zu erfüllen, dass er sein Leben zu seiner Zufriedenheit gestalten kann.” (Steve de Shazer).

Ein Orientierungswert für eine Lösungsorientierte Kurztherapie oder Beratung liegt zwischen 7 und 14 Sitzungen.